DEXA

Osteoporose

Knochendichtemessung sichert Diagnose

Die Osteoporose ist eine Krankheit, bei welcher der Stoffwechsel des Knochens gestört ist: Spröde und schließlich bruchgefährdete Knochen sind die Folge. Je früher eine eventuell vorhandene Osteoporose diagnostiziert werden kann, desto erfolgreicher und einfacher kann eine entsprechende Heilbehandlung beginnen. Heutige Knochenmessungen (so genannte DEXA-Untersuchungen) sind bereits im Frühstadium sehr zuverlässig und können einfach und schmerzfrei durchgeführt werden. Die Knochendichtemessung gibt Hinweise darauf, ob ein Knochen bereits spröde ist, oder nicht. Die Untersuchung erfolgt mittels niedriger Röntgenstrahlung, wodurch es möglich wird den Mineralgehalt der Knochen zu bestimmen. Das DEXA-Verfahren ist durch die WHO (World Health Organisation) anerkannt und entspricht den Leitlinien der DVO (Dachverband der Osteologie).

Untersuchung zur Vorsorge nutzen

Besonders Frauen nach dem 50. Lebensjahr, aber auch Männer des gleichen Alters, sollten eine Untersuchung ihrer Knochendichte vornehmen lassen, um der Erkrankung bereits im Vorfeld entgegenwirken zu können, denn in einem frühen Anfangsstadium kann die Erkrankung gut therapiert werden. Ebenfalls wichtig: Osteoporose ist keine Alterskrankheit! Der Verlauf der Krankheit ist schleichend und wenn bereits erste Knochenbrüche auftreten, ist es leider schon zu spät. Neben der Behandlung der bereits bestehenden Osteoporose gilt es aus diesem Grunde Vorsorgemaßnahmen zu treffen.

Warnzeichen und Risiken kennen

Starke Rückenschmerzen können bereits auf eine Osteoporose hindeuten, da es durch die knöchernen Umbauten zu Muskelverspannungen kommen kann. Auch bekannte Osteoporoseerkrankungen in der Verwandtschaft erhöhen das Risiko selbst zu erkranken sowie ein starkes Untergewicht (BMI unter 20), anhaltender Bewegungsmangel, regelmäßige Medikamenteneinnahme und chronisch entzündliche Erkrankungen.

Negative Auswirkungen können sich ebenfalls aus einem allgemein ungesunden Lebensstil ergeben, wie z. B. übermäßiger Alkohol- und Nikotinkonsum, und geringer Vitamin-D- und Kalziumaufnahme. Eine Untersuchung beim Arzt und eine genaue Anamnese schaffen deshalb Gewissheit und ermöglichen eine frühzeitige Behandlung. Neben der Knochendichtemessung können auch Blutuntersuchungen helfen, das genetisch bedingte Risiko abzuschätzen.

Um Ihre Vorsorge optimal zu gestalten, arbeiten wir mit verschiedenen Osteoporoseschulen und Therapiezentren zusammen.