Orthokin®

Orthokin® - Körpereigene Therapie

Bei vielen Patienten mit Wirbelsäulenerkrankungen oder degenerativen Veränderungen, wie Arthrose, führen entzündliche Reaktionen in den Gelenken zu einer gesteigerten Schmerzempfindlichkeit, welche die Beweglichkeit vielfach noch weiter einschränkt. Eine besondere Schlüsselrolle bei diesen Entzündungsprozessen kommt dem körpereigenen Botenstoff Interleukin-1 zu. Doch durch eine einfache Blutabnahme kann vielen Patienten geholfen werden.

Ein wenig Blut genügt bereits

Bei der Orthokin®-Therapie nutzt man die Aktivität des natärlichen Gegenspielers des Interleukins. Dieser Interleukin-1-Rezeptorantagonist, kurz Interleukin-1 Ra genannt, wird gewonnen aus Eigenblut, das mittels einer Spezialspritze aus der Armvene entnommen wird. Beschichtete Glaskügelchen in der Spritze regen die Vermehrung der bereits im Blut befindlichen entzündungshemmenden Wirkstoffe an. Nach nur 9 Stunden im Inkubator bei einer Temperatur von 37 °C enthält das Blut eine um das 100-fache erhöhte Konzentration von Interleukin-1 Ra. Um es zu gewinnen, wird das Blut zentrifugiert und das so extrahierte Orthokin® in sechs bis acht Ampullen abgefüllt.

Die Behandlung ist für jeden geeignet

Im Abstand von jeweils einer Woche wird das Orthokin® an die betroffenen Stellen gespritzt, um an Ort und Stelle die Entzündung zu stoppen und die Schmerzen zum Abklingen zu bringen. Ein weiterer außerordentlich positiver Aspekt der Behandlung: Durch die Gewinnung des Wirkstoffs aus körpereigenen Substanzen können allergische Reaktionen so gut wie ausgeschlossen werden! Neuere Studien haben überdies gezeigt, dass Orthokin® in der Langzeitwirkung sogar klassischen Entzündungshemmern wie Cortison überlegen sein kann. Anders als dieses kann es darüber hinaus auch bei Diabetikern in der Regel bedenkenlos angewendet werden, was das Behandlungsspektrum besonders für diese Patientengruppe erheblich erweitert.

Orthokin eignet sich zur Schmerz- und Entzündungstherapie bei: