Die Pulsierende Magnetfeldtherapie
Beschwerden des Bewegungsapparates sind oftmals verbunden mit erheblichen Schmerzen, die über längere Zeiträume die Patienten stark belasten, wie es z. B. auch bei der Arthrose der Fall ist. Das Fortschreiten der Krankheit - der Knorpel in den Gelenken wird langsam abgebaut, so dass die blanken Knochen aufeinanderreiben - ist gekennzeichnet durch immer stärker werdende Schmerzen. Die Erkrankung trifft dabei nicht immer nur Ältere, wie vielfach angenommen wird, sondern kann auch in jungen Jahren auftreten sowie durch Übergewicht oder Sportunfälle begünstigt werden. Die konservative Behandlung besteht aus schmerzstillenden und entzündungshemmenden Mitteln und Krankengymnastik.
Die Selbstheilungskräfte sollen aktiviert werden
Die heilende Wirkung von Magnetfeldern ist nicht erst seit kurzem bekannt. Bereits die alten Ägypter setzten Magnetsteine zur Heilung ein. Die moderne Medizin hat dieses alte Wissen mit den neuesten Techniken verbunden und seit Jahrzehnten damit gute Erfahrungen gemacht. Das Verfahren ist dabei sehr schonend und kann deshalb als Naturheilverfahren gelten. Ansatzpunkt der Therapie ist es, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren. Möglich wird dies, da jede Zelle des menschlichen Körpers von einem elektrischen Feld umgeben ist. Dieses Feld kann durch Verletzungen oder Abnutzung gestört werden. Beim Arthrosepatienten derart, dass der Gelenkknorpel nicht mehr zur Neubildung angeregt wird.
Um das Spannungsfeld der Zellen wieder aufzubauen, werden bei der PMT elektromagnetische Felder mit einer Stärke von bis zum 100fachen des Erdmagnetfeldes verwendet. Sie durchdringen das Gewebe und erzeugen strömende Potenziale, so dass das elektrische Feld wieder aufgebaut wird. Das Gewebe kann sich regenerieren, Abwehrkräfte und Durchblutung werden wiederhergestellt.
Nebenwirkungen: Keine!
Die Magnetfeldtherapie selbst ist schmerzfrei und hat keine Nebenwirkungen. Darüber hinaus erlaubt sie bei einer erfolgreichen Anwendung das Absetzen von möglicherweise unverträglichen Schmerzmitteln. Die Behandlung an sich erfolgt bekleidet, da die elektromagnetischen Felder problemlos Kleidung durchdringen können, wobei der Patient bequem sitzen oder liegen kann. Das betroffene Gelenk wird hierfür in eine spezielle Magnetspule gebettet. 20 bis 60 Minuten dauert eine Behandlung, abhängig von der Indikation. Im Allgemeinen erfolgen zwei bis fünf Behandlungen in der Woche. Da die Regeneration der Zellen etwas Zeit in Anspruch nimmt, kann mit einer Besserung der Symptome erst nach einigen Sitzungen gerechnet werden. Das Endergebnis zeigt sich etwa nach vier bis sechs Wochen. Nach erfolgter Therapie kann der Patient mit einer deutlichen Besserung seiner Beschwerden rechnen.
Die Pulsierende Magnetfeldtherapie kann bei folgenden Indikationen eingesetzt werden:
- Arthrose
- Rückenschmerzen
- Hexenschuss
- Knochenheilungsstörung (Pseudarthrose)
- Gelenkschmerzen
- Osteoporose
- Muskelschwäche
- Nerven- und Muskelschmerzen
- Bandscheibenbeschwerden
- Rheumatismus
- Tennisarm
- Durchblutungsstörungen.